A.T. Kearney sieht Konvergenz als Hoffnungsträger für die Telekommunikationsbranche

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Der europäischen Telekommunikationsmärkte sind an einem Scheidepunkt angekommen. Beispiel Deutschland: Die Zahl der Mobilfunk Kunden steigt nur noch langsam, bei gleichzeitig sinkenden ARPUs bedeutet dies einen Umsatzrückgang für die meisten Mobilfunkanbieter. Sinkende Terminierungsentgelte und Roaming Fees verstärken diesen Trend. Gleichzeitig gibt es einen Rückgang auch im Festnetz. So verlor z.B. alleine die Telekom innerhalb von 12 Monaten um über 3 Millionen Festnetzanschlüsse, was von den Wettbewerbern nicht kompensiert wurde. Folglich suchen die Unternehmen nach neuen Erlösquellen. Dazu gehören beispielsweise App Stores aber auch Konvergenzdienste.

Dieses Thema hat die Management Beratung A.T. Kearney nun in einer Studie zu den aktuelle Marktentwicklungen und –trends in der europäischen Telekommunikationsindustrie untersucht und stellt unter anderem fest, dass die Margen für den Sprachdienst im Mobilfunk bis 2013 gegen Null gingen. Sparmaßnahmen seien bereits weitgehend ausgereizt, wesentliche Wachstumspotentiale lägen dagegen bei Breitband Anwendungen, Online Diensten und vor allem im Konvergenz Bereich. Demnach versuchten alle ehemals staatlichen Telekommunikationsunternehmen in Europa sich konvergent zu positionieren. Dies ergebe Chancen bei der Kundenbindung und Neukundengewinnung. Dazu der Autor der Studie, Dr. Hagen Götz Hastenteufel, „Beispiele belegen, dass konvergente Produkte die Wechselbereitschaft von Kunden um mehr als die Hälfte reduzieren können“. Konvergente Anbieter könnten zudem im Gegensatz zu reinen Mobilfunk- und Festnetzanbietern von höheren Cross- und Upselling Effekten profitieren.

(GK)

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Gemeinsame Femtocell-Interoperabilitätstests von T-Mobile, Ubiquisys und Huawei

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Der T-Mobile Venture Funds hat sich bereits im letzten Jahr an dem Hersteller für Femtocells Ubiquisys beteiligt. Nun hat auch operativ eine Zusammenarbeit zwischen der Telekom und Ubiquisys begonnen, denn die beiden Unternehmen haben eigenen Angaben zufolge Interoperabilitätstest gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Huawei Interoperabilitätstests begonnen.

Die Unternehmen machten keine Angaben, wann und in welchen Ländern ein kommerzieller Einsatz geplant ist.

T-Mobile Venture Funds ist auch an Kineto Wireless beteiligt, einem führenden Anbieter von UMA. Diese Technologie steht teilweise im Wettbewerb zu Femtocell.

(GK)

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Konvergenz und der Hype Cycle

Gartner beschreibt mit dem Konzept des Hype Cycle, welche Phasen öffentlicher Aufmerksamkeit neue Technologien bei Ihrer Einführung durchlaufen. Dies geschieht Gartner zufolge in fünf Phasen:
  1. Technology Trigger (technologischer Auslöser)
  2. Peak of Inflated Expectations (Gipfel der überzogenen Erwartungen)
  3. Trough of Disillusionment (Tal der Enttäuschungen)
  4. Slope of Enlightenment (Pfad der Erleuchtung)
  5. Plateau of Productivity (Plateau der Produktivität)


Ein einfaches Mittel, um den Grad der Aufmerksamkeit einer bestimmten Technologie zu quantifizieren, sind die Abfragezahlen von Suchmaschinen. Anhand von Google Insights for Search haben wir dies für Fixed Mobile Convergence überprüft und erhalten folgendes Ergebnis:



Nach einem starken Anstieg im Jahr 2004 (Technology Trigger) ist Ende 2005 der Peak of Inflated Expectations erreicht, seitdem befindet sich FMC im Abstieg (Through of Disillusionment). In jüngster Zeit scheint sich die Aufmerksamkeit stabilisiert zu haben (Slope of Enlightenment).

Dies erscheint realistisch: Denn nachdem sich Hersteller und Telcos sich und ihren Kunden sehr viel von Konvergenz versprochen hatten, folgte eine Ernüchterung. (Dies zeigte sich in Deutschland beispielsweise am schnellen Aus von T-One oder dem Arcor Twintel). Auch schienen sich Technologien wie UMA oder Femtocells nicht durchzusetzen. Doch in letzter Zeit häufen sich die FMC Angebote und Femtocells werden zwar nicht aggressiv vermarktet doch von Mobilfunkbetreibern in einigen Ländern genutzt, um die Inhouse Versorgung sicherzustellen. (Siehe hier das Vodafone Access Gateway in Großbritannien.)

Auch wenn eine solche "Chartanalyse" nur begrenzte Aussagekraft hat, kann sie die Tendenz aufzeigen. Hinsichtlich des zukünftigen Erfolges von FMC stellt sich nun die Frage, wann das Plateau of Productivity erreicht und auf welchem Niveau es liegen wird.

Interessant dabei ist auch die Verteilung des regionalen interesses: Die 5 Länder mit den meisten Abfragen sind folgende (Werte normiert auf 100)
  1. Indien (100)
  2. Großbritannien (33)
  3. Japan (26)
  4. USA (25)
  5. Deutschland (19)

Besonders ins Auge springt der große Vorsprung von Indien. Dass die Abfragezahlen in Großbritannien deutlich über den deutschen liegen, mag einerseits an dem englischen Begriff andererseits auch am größeren Angebot liegen. So ist beispielsweise das Privatkundenprodukt BT Fusion bereits seit Jahren im Markt.)

(GK)

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FMC-NEWS.INFO goes Twitter

Neuer Service bei FMC-NEWS.INFO: Seit heute sind wir mit einem eigenen Twitter Feed vertreten: fmcnews. Die letzten Updates sind auch hier in auch in der rechten Seitenleiste zu finden. Damit wollen wir noch aktueller über Fixed Mobile Convergence, aber auch über allgemeine Telekommunikationsthemen informieren.

(GK)

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Neue Geschäftskunden FMC Lösung von Damovo

damovoDamovo, Anbieter von Unified Communication (UC) Systemen hat nun auch eine Konvergenz Lösung im Portfolio. Das Produkt eFMC versprichet einen nahtlosen Übergang (Seamless Handover) von WLAN nach GSM (und umgekehrt) und soll sowohl mit Mobiltelefonen auf Windows Mobile und Symbian Basis als auch mit gängigen IP Telefonanlagen funktionieren.

Eine ähnliche Lösung bietet seit längerem das Unternehmen Speech Design an. Es ist zu begrüßen, dass die Angebotsvielfalt durch das neue Produkt von Damovo weiter steigt.

(GK)

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IDATE schätzt das Marktvolumen für FMC Dienste auf 900 Millionen €

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Die Analysten von IDATE haben den Geschäftskundenmarkt für FMC Dienste untersucht und kommen dabei in Ihrem 90-seitigen Report "Fixed-Mobile Convergence in the Business World" zu interessanten Ergebnissen.

So schätzen sie das Marktvolumen in den gößten Westeuropäischen Staaten (Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland und Großbritannien) auf 900 Millionen € im Jahr 2013, was 4% der Mobilfunkumsätze entspräche. FMC könne daher den sinkenden ARPUs entgegenwirken.

Beim Vergleich der Konvergenz der Inbumbents in diesen fünf Ländern Angebote stellt IDATE unterschiedliche Ansätze fest: Konvergenz aus Tarif, Endgeräte und Diensteebene. (Siehe auch "Was ist FMC?")

Der Nutzen aus Netzbereibersicht liege in: Kundenbindung, Kundenrückgewinnung, ARPU-Stabilisierung oder sogar -Steigerung bei großen Projekten.

Andererseits sei gerade in Zeiten der Krise der notwendige Aufwand für Einführung und Betrieb ein großes Hindernis für solche Dienste.

Die Bausteine für FMC Dienste sehen laut IDATE wie folgt aus:
Building Blocks

(GK)

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Telekom will zur "One Company" werden

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Die Deutsche Telekom tat sich in der Vergangenheit schwer ihr Potential zu nutzen, wenn es um das Thema Konvergenz geht. Ein Beispiel ist der kurz nach seiner Einführung wieder eingestellte T-One Dienst. Doch seit einer Weile stellt sich das Unternehmen als integrierter Anbieter für Geschäfts- und Privatkunden auf.

In einer Präsentation zur IFA 2009 in Berlin stellte der Telekom Vorstand Niek Jan van Damme heute in einer Präsentation die Strategie für den deutschen Markt vor, dabei ist Konvergenz eines der Kernthemen, wie aus den Aussagen von van Damme hervorgeht: "Wir verstehen uns als der Innovationstreiber für Leistungen und Dienste, die Mobilfunk und Festnetz verknüpfen und den universellen Zugriff auf Medien und Inhalte ermöglichen. "

Die Telekom sieht das Jahr 2009 "im Zeichen des weiteren Zusammenwachsens von Festnetz- und Mobilfunkgeschäft in Deutschland". Als Beispiel wird das neue Mediencenter gennant, das "unabhängig von Endgerät oder Zugangsnetz einen komfortablen Zugriff auf persönliche Fotos oder die Lieblingsmusik" biete.

Ziel sei es lt. van Damme einem Prozent der Telekom Mobilfunkkunden Festnetzprodukte zu verkaufen und umgekehrt einem Prozent der Festnetzkunden Mobilfunkprodukte. Diesen Cross Selling Effekt beziffert er auf jährlich 100 Millionen €.

Aber auch organisatorisch setzt der Konzern auf Integration: T-Home und T-Mobile sollen in Deutschland zur im ersten Quartal 2010 zur "One Company" verschmolzen werden.

(GK)

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Vodafone startet ersten europäischen Femtocell Dienst

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Vodafone UK hat gestern den ersten kommerziellen Femtocell Dienst in Europa gestartet.

Das Vodafone Access Gateway soll die Inhouse Mobilfunk Versorgung verbessern. Es setzt ein UMTS Mobiltelefon sowie einen Breitbandanschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 1Mbit/s im Haushalt des Kunden voraus.

Bislang hat Vodafone noch nicht angekündit, ob ein vergleichbarer Dienst auch in Deuschland angeboten werden soll.

(GK)

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EU-Kommission: Kluft zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Entgelten entspricht nicht der zunehmenden Konvergenz

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Die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reading drängt die Bundesnetzagentur und andere Regulierungsbehörden der EU-Staaten bereits seit geraumer Zeit dazu, niedrigere Terminierungsentgelte in für Gespräche in Mobilfunknetze zu festzulegen. Denn Ende 2008 lagen die durchschnittlichen Preise die ein Anbieter für ein einminütiges Gespräch ich ein Mobilfunknetz zahlen musste im EU-Durchschnitt bei 8,55ct, wogegen der Preis für ein Gespräch ins Festnetz nur bei 0,57ct lag.


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Quelle: European Electronic Communications Regulation and Markets, 14th Progress Report

In einer aktuellen Empfehlung (IP/09/710) der Kommission wird auch auf die Auswirkungen dieses Ungleichgewichtes auf Konvergenzdienste hingewiesen. Dazu Reading wörtlich: „Einige Regulierer in den Mitgliedstaaten haben sich bemüht, Terminierungsentgelte festzulegen, die die tatsächlichen Kosten besser widerspiegeln. Trotzdem sind EU-weit noch beträchtliche Unterschiede festzustellen, wobei die Kluft zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Entgelten besonders groß ist. Dies entspricht nicht der zunehmenden Konvergenz zwischen Festnetztelefonie und Mobilfunk und kann zu schwerwiegenden Verzerrungen des Wettbewerbs zwischen Mitgliedstaaten und Betreibern führen.“

(GK)

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BT startet FMC Pilotprojekt ohne WiFi

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BT gilt unter den europäischen Telekommunikationsanbietern als FMC Pionier. Mit BT Fusion hat das Unternehmen bereits seit 2005 ein Produkt im Markt, das einen nahtlosen Übergang von Gesprächen über WiFi und GSM erlaubt.

Nun hat die Geschäftskundensparte BT Global Service einen Pilotversuch gestartet, der rein auf GSM basiert und vollkommen auf WiFi verzichtet. Es bleibt abzuwarten, ob damit eine Abkehr vom Dual Mode Ansatz eingeleitet wird oder ob beide Technologien parallel angeboten werden sollen.

Lieferant für die Löung ist das auf Konvergenzsysteme spezialisierte Unternehmen OnRelay.

(GK)

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Aus GrandCentral wird Google Voice

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Vor einigen Monaten übernahm Google den Anbieter von Unified Messaging Lösungen Grand Central. Nutzern von Grand Central stehen unter anderem verschiedene Konvergenz-Funktionen zur Verfügung. Dazu zählen gemeinsame Rufnummern und Voicemailboxen für Mobilfunk und Festnetz.

Nun hat Google das Angebot erweitert und vermarktet es unter eigenen Namen: Google Voice ist moment als Beta Version für bestehende GrandCentral Kunden verfügbar, soll aber in den USA bald öffentlich angeboten werden. Ob eine Ausweitung in andere Länder geplant ist, verlautbarte Google nicht. Das Unternehmen informiert mit kurzen Videos über die Features des Dienstes.

Nach der Smartphone Plattform Android , der Beteiligung am Femtocells Hersteller Ubiquisys und dem VoIP Service Talk ist Voice ein weiterer Schritt von Google in den Telekommunikationsmarkt. Das Thema FMC scheint dabei ein zentraler Bestandteil zu sein.

(GK)

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Mobile IP-Centrex Lösung bei Vodafone

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Vodafone präsentiert sich auf der diesjährigen CeBIT als integrierter Konzern, der Festnetz- und Mobilfunkdienste aus einer Hand anbieten will. Erstmalig gibt es einen gemeinsamen Messeauftritt mit der Festnetztocher Arcor, deren Name bald verschwinden soll.

Ähnlich wie schon bei der Deutschen Telekom konzentrieren sich die Vodafone Produktneuheiten zum Thema Konvergenz auf das Geschäftskundensegment: Mit Mobile IP-Centrex wird eine virtuelle kleinen und mittleren Unternehmen Telefonanlage vorgestellt, die kleinen und mittleren Unternehmen insbesondere die Kommunikation mit dem Außendienst vereinfachen soll. Das Mobiltelefon wird dabei als eine Nebenstelle der Telefonanlage behandelt.

Ähnliche Funktionalität bieten bereits andere Unternehmen, wie beispielsweise die Firma SpeechDesign an.

(GK)

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Telekom stellt Bündelangebote für Geschäftskunden vor

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Nach der Mitteilung eine integrierte Organisation für Festnetz und Mobilfunk aufzubauen, hat die Telekom Konvergenzprodukte zur CeBIT angekündigt. Bei den Business Bundles S,M und L handelt es sich allerdings nicht um integrierte Dienste, sondern wie der Name sagt um Produktbündel aus Mobilfunk und Festnetzleistungen. Diese Bündel werden gegenüber den Einzelkomponenten rabattiert angeboten.

(GK)

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Telekom plant integrierte Organisation

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Die Deutsche Telekom möchte sich auch organisatorisch die Integration von Festnnetz und Mobilfunk vorantreiben. Dazu sagte Vorstandsvorsitzender René Obermann „Die Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunk soll aufgehoben werden. Produktentwicklung, IT und Technik wollen wir künftig europaweit bündeln“. Hierfür wurde Thomas Dannenfeldt, T-Home-Bereichsvorstand Markt- und Qualitätsmanagement als Vorstandsbeauftragter benannt.

Damit würden die Sparten T-Mobile, T-Home und T-Systems wieder enger zusammenrücken.

(GK)

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T-Home stellt Parallelruf ein

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Zu den wenigen Konvergenz Funktionen, die derzeit einem breiten Kundenkreis zur Verfügung steht, ist das Leistungsmerkmal „Parallelruf“ der T-Home. Hiermit können Kunden seit 2002 ihren Festnetzanschluss so konfigurieren, dass eingehende Anrufe gleichzeitig am Festnetz und am Mobiltelefon signalisiert werden. So kann der Kunde den Anruf auf dem Mobiltelefon annehmen, wenn er gerade unterwegs ist, ohne eigens eine Rufumleitung schalten zu müssen.

Nach Angaben des Portals teltarif.de wird T-Home zum 16. März 2009 diesen Dienst einstellen. Besonders erfolgreich scheint der Service ohnehin nicht gewesen zu sein: Dem Bericht zufolge verlautbarte ein Telekom Sprecher, dass nur wenige tausend Kunden betroffen wären.

(GK)

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UMA Innoviation Awards werden auf dem Mobile World Congress verliehen

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Auf dem Mobile World Congress (Barcelona, 16.-20. Februar 2009) werden wie im Vorjahr die UMA Innovation Awards vergeben. Nominiert sind dieses Jahr:



Best Mobile Handset - 3G Phone:

• LG Electronics KF-757
• Samsung P270
• Sony Ericsson G705u

Best Mobile Handset - Feature Phone:
  • Nokia 6301
  • Sagem my519x
  • Samsung T339
Best Mobile Handset - Smart Phone:
  • HTC Shadow
  • RIM BlackBerry 8120
  • RIM BlackBerry 8320
  • RIM BlackBerry 8900
Best Handset Portfolio:
  • Research In Motion (RIM)
  • Sagem
  • Samsung
Best Handset Platform:
  • Ericsson Mobile Platform
  • ST-NXP
  • Qualcomm
Best CPE:
  • Cisco/Linksys
  • Gemalto
  • Westell
UMA Today Innovator's Award:
  • Wird auf der Veranstaltung bekannt verkündet

Die Bekanntgabe der Gewinner findet auf dem Orange Stand (CY03) statt.

(GK)

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StarHub startet den weltweit ersten kommerziellen Femtocell Dienst

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Zwei Technologien dominieren derzeit die Diskussion über FMC. Dies ist zum einen UMA, worauf unter anderem der Unik Service von Orange basiert. Zum anderen Femtocells. Die Einführung beider Technologien zeichnet dich in Deutschland derzeit noch nicht ab.

Nun hat Starhub aus Singapur mit „Home Zone“ den weltweit ersten kommerziellen Femtocell Einsatz angekündigt. Dieser ist derzeit allerdings auf 200 Kunden begrenzt.

Es bleibt abzuwarten, ob und wann die ersten Femtocell Dienste nach Europa kommen. Doch besteht die Aussicht durchaus, schließlich hat sich erst vor kurzer Zeit T-Mobile Venture an Ubiquisys, einem bedeutenden Hersteller von Femtocell Equipment beteiligt.

(GK)

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Infonetics: Umsatz mit FMC Telefonen lag im 2. Quartal 2008 bei 7,6 Mrd. US$

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Die Analysten von Infonetics veröffentlichen halbjährlich Reports zum FMC Markt. In der aktuellen Version von „FMC Equipment, Phones, and Subscribers “ berichten sie, dass das Marktvolumen für Dual Mode Geräte im zweiten Quartal 2008 7,6 Mrd. US$ betrage. Zwischen 2007 und 2011 sei eine Verfünffachung zu erwarten.

Umsätze für FMC Netzelemente (UMA Network Controllers, Voice Call Continuity Controllers (VCC) Application Servers und Multi-Access Convergence Gateways) haben sich Infonetics zufolge zwischen 2006 und 2007 verfünffacht und werden sich bis 2011 nochmals versiebenfachen.

Marktführer bei den Dual Mode Geräten sei mit Abstand Nokia, gefolgt von Samsung. Der UMA Netzwerk Controller Markt werde dagegen von Ericsson angeführt.

(GK)

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Schränkt Nokia den VoIP Support ein?

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Unter den fünf großen Mobiltelefonherstellern ist Nokia, das Unternehmen, das am stärksten auf Konvergenz setzt. Mittlerweile gibt es 14 Geräte, die den SIP Standard unterstützen. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um Smartphones der N und E Serien (E60, E 61, E61i, ) mit WLAN und einem im Betriebssystem integrierten SIP Client.
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Mit dem Modell 6301 hat Nokia sogar ein UMA Gerät im Portfolio.

Doch dem Portal GigaOM ist aufgefallen, daß der SIP Client in den jüngst vorgestellten Nokia S60 Geräten fehlt. Im Artikel „No VoIP In New Nokia N-Series Phones? Is Nokia Turning Its Back on MobileVoIP?“ erwähnt der Autor das N78 und das N96. Neuere Business Geräte wie das E71 verfügen dagegen noch über den SIP Client (s. Abbildung).

GigaOM vermutet, daß Druck der Mobilfunkanbieter hierzu veranlaßt habe. In der Tat fürchten diese Kannibalisierungseffekte beim Sprachumsatz durch Mobile VoIP. Hororszenario Bitpipe. Wie ernst es den Mobilfunkanbietern ist, zeigt der aktuelle Rechsstreit zwischen T-Mobile und dem VoIP Anbieter Sipgate um einen iPhone SIP Client.

In einer Antwort auf den GigaOM Artikel bestritt Nokia Druck seitens der Netzbetreiber. Auch könne von ausbleibender SIP Unterstützung keine rede sein. Es fehle lediglich der VoIP Client, doch könne Software von Drittherstellern auf dem SIP Stack aufbauen, der nach wie vor installiert sei.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Nokia hinsichtlich VoIP in zukünftig positionieren wird.

(GK)

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SPEECH DESIGN erhält von Frost & Sullivan den European Fixed Mobile Convergence (FMC) Technology Innovation of the Year Award 2008

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Der Anbieter von Unified Messaging und FMC Systemen SPEECH DESIGN erhält von Frost & Sullivan den „European Fixed Mobile Convergence (FMC) Technology Innovation of the Year Award 2008“ für eine „skalierbare Fixed-Mobile-Convergence (FMC) Lösung für Unternehmen, die jedes beliebige Mobil- oder Festnetztelefon als ‚mobile‘ Nebenstelle in das Firmennetzwerk einbindet und eine nahtlose und netzübergreifende Kommunikation ermöglicht.“

SPEECH DESIGN stellte bereits Ende der 90er Jahre mit der Aktiv Mobil Voicemailmox dür die Telekom eines der ersten konvergenten Produkte in Deutschland. Das Unternehmen bietet Konvergenzlösungen für Unternehmen, unter anderem in Zusammenarbeit mit Siemens, Avaya und T-Systems.

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