Deutsche Telekom plant integrierten Marktangang für T-Com, T-Mobile und der T-Punkt Vertriebsgesellschaft

Die Deutsche Telekom möchte in den Bereichen Vertrieb und Service einen einheitlichen Marktauftritt erzielen. Dies soll durch ein neugeschaffenes "Sales & Service Führungsteam" erreicht werden, das die Aktivitäten über die einzeln Gesellschaften T-Com, T-Mobile und T-Punkt Vertriebsgesellschaft hinweg koordiniert. Dazu sagt Timotheus Höttges, Vorstand T-Com, Sales & Service Deutschland: "Innerhalb von fünf Wochen haben wir eine Struktur geschaffen, die einen einheitlichen und aufeinander abgestimmten Marktauftritt für alle Produkte von T-Com und T-Mobile Deutschland über alle Vertriebskanäle gewährleistet und eine Verbesserung im Kundenservice ermöglicht.“

Pressemitteilung Deutsche Telekom:

Deutsche Telekom richtet Führung des Privatkundengeschäfts in Deutschland neu aus
23.01.2007
Integrierter Marktangang für das Privatkundengeschäft von T-Com, T-Mobile Deutschland und der T-Punkt Vertriebsgesellschaft – Integriertes Führungsteam trägt Verantwortung für das Deutschlandgeschäft - T-Online wird zentrales Produkthaus der Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom richtet die Führung des Privatkundengeschäfts in Deutschland konsequent auf die Anforderungen der Kunden aus. Künftig stellt ein neu geschaffenes, integriertes „Sales & Service Führungsteam“ die übergreifende Koordination aller Service- und Vertriebsthemen für T-Com, T-Mobile Deutschland und die T-Punkt Vertriebsgesellschaft sicher. Dieses Team verantwortet die abgestimmte Umsetzung aller Maßnahmen in Richtung Kunde über die drei Organisationen hinweg. Zusätzlich werden im T-Com Bereichsvorstand die Funktionen Kundenservice, Vertrieb, der Technische Kundenservice und das Markt- und Qualitätsmanagement jeweils zu eigenen Vorstandsbereichen aufgewertet.



Telekom Vorstand Timotheus Höttges
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Timotheus Höttges, Vorstand T-Com, Sales & Service Deutschland der Deutsche Telekom
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Timotheus Höttges, Vorstand T-Com, Sales & Service Deutschland der Deutsche Telekom

„Die Themen Service und Vertrieb waren bislang weder entsprechend ihrer wichtigen Kundenbedeutung im T-Com Bereichsvorstand abgebildet, noch gab es eine über die Geschäftsfelder T-Com, T-Mobile Deutschland und T-Punkt Vertriebsgesellschaft übergreifende Steuerungsfunktion, die einen integrierten Auftritt vor Kunde ermöglichte“, so Timotheus Höttges, Vorstand T-Com, Sales & Service Deutschland, Deutsche Telekom AG. „Innerhalb von fünf Wochen haben wir eine Struktur geschaffen, die einen einheitlichen und aufeinander abgestimmten Marktauftritt für alle Produkte von T-Com und T-Mobile Deutschland über alle Vertriebskanäle gewährleistet und eine Verbesserung im Kundenservice ermöglicht.“



Aufgrund des hohen Auftragsvolumens, zum Beispiel bei der Bereitstellung von DSL-Produkten, ergibt sich für die Qualität im Kundenservice - besonders bei T-Com - großer Handlungsbedarf - beispielsweise bei der Erreichbarkeit der Call Center oder bei der Termintreue im Technischen Kundendienst. „Der Kundenservice muss deutlich besser werden. Wir werden diese Themen jetzt mit den vereinten Kräften unseres integrierten Teams angehen“, sagt Timotheus Höttges und konkretisiert darüber hinaus weitere Ziele für das Privatkundengeschäft im Jahr 2007: „Außerdem wollen wir unsere starke Marktposition bei DSL auf Basis des Erfolges unserer Tarifpakete weiter ausbauen und die Marktführerschaft von T-Mobile Deutschland sichern.“



Ein Führungsteam steht für integrierten Marktangang

Um zukünftig den Kunden aus einer Hand zu bedienen und einen einheitlichen Marktangang über alle Kanäle sicher zu stellen, wird ein integriertes Team gebildet. Dabei werden die Sales- und Serviceaufgaben in Personalunion bei T-Com und T-Mobile Deutschland geführt. So können die Führungsstrukturen reduziert und gleichzeitig auf eine aufwändige Zusammenlegung der Organisation verzichtet werden. Zudem werden im T-Com Bereichsvorstand durch die Ressorts Vertrieb, Technischer Kundendienst, Service sowie Markt- und Qualitätsmanagement die Verantwortlichkeiten und Serviceaufgaben aufgewertet. Die strategische Geschäftsfeld-Verantwortung von T-Com, T-Mobile Deutschland und der T-Punkt Vertriebsgesellschaft wird dabei nicht geändert.



Phillipp Humm (47) verantwortet als T-Com Bereichsvorstand Vertrieb und als Geschäftsführer Vertrieb T-Mobile Deutschland den direkten und den indirekten Vertrieb, den E-Channel, das Vertriebsmarketing. Weiterhin ist er Sprecher der Geschäftsleitung von T-Mobile Deutschland und Mitglied des Executive Committees bei T-Mobile International.



Thomas Berlemann (43) verantwortet den Kundenservice im T-Com Bereichsvorstand und gleichzeitig als Geschäftsführer bei T-Mobile Deutschland. Diese Funktion umfasst auch die Führung aller Call Center Aktivitäten von T-Com und T-Mobile die mit rund 130 Millionen Kontakten jährlich eine herausragende Kundenschnittstelle darstellen.



Roland Folz (42) übernimmt das neue Vorstandsressort Technischer Kundendienst und ist damit verantwortlich für die deutliche Steigerung der Qualitätsziele bei der Einrichtung und Entstörung aller Telekommunikationsleistungen. Dazu gehört auch die Termintreue der Servicetechniker bei der Installation von Festnetzanschluss, DSL-Anschluss oder T-Home bei den Kunden. Folz leitet damit die größte Serviceorganisation für Technischen Kundendienst in Deutschland.



Thomas Dannenfeldt (40) verantwortet den T-Com Vorstandsbereich Markt- und Qualitätsmanagement. In dieser Funktion konzentriert er sich auf die Steuerung der vertriebs- und servicerelevanten Querschnittsfunktionen in Deutschland, wie beispielsweise Vertriebssteuerung und alle kundenrelevanten Prozesse. Der T-Com Vorstandsbereich Qualität und Prozesse wird in den Vorstandsbereich Markt- und Qualitätsmanagement integriert.



Der neue Geschäftsführer für die T-Punkt Vertriebsgesellschaft, Thomas Freude (45), vervollständigt zum 1. April das neue Führungsteam um Timotheus Höttges. Damit ist auch die Steuerung des stationären Vertriebs aus einer Hand sichergestellt. Freude verfügt über langjährige Erfahrungen im deutschen Einzelhandel. Zuletzt war er als Geschäftsführer für den stationären Einzelhandel bei der Otto-Gruppe verantwortlich.



In ihren bisherigen Funktionen wurden die bereits im T-Com Bereichsvorstand tätigen Andreas Kindt (42), Vorstandsmitglied für den Bereich Informationstechnologie, Dr. Ralph Rentschler (46), Bereichsvorstand Finanzen und Controlling, sowie Dietmar Welslau (44) für den Bereich Personal und Organisation, bestätigt. Friedrich Fuß (49) wird sich zukünftig als Bereichsvorstand Technik ausschließlich auf die Infrastrukturaufgaben konzentrieren, da der Bereich Technischer Kundendienst jetzt ein eigenständiger Vorstandsbereich ist.



Dr. Christian Illek (42) übernimmt die Leitung des Vorstandsbereichs Marketing. Illek ist ein ausgewiesener Experte des Telekommunikationsmarktes und hat bereits an zahlreichen strategischen Projekten der Deutschen Telekom in seiner Funktion als Partner der Unternehmensberatung Bain verantwortlich mitgearbeitet.

„Der Erfolg der T-Vertriebsoffensive hat gezeigt, was wir bei der Telekom mit einem integrierten Team bewegen können“, sagt Timotheus Höttges. „Mit unserer neuen Struktur bündeln wir konsequent unser Know-how und werden dem Wettbewerb aus einer Hand begegnen.“

T-Online wird zum zentralen Produkthaus der Deutschen Telekom aufgewertet

Wie im Rahmen der im Dezember angekündigten neuen Konzernverantwortlichkeiten vorgestellt, wird die Produktentwicklung - die von Hamid Akhavan verantwortet wird - gebündelt und zentral zu T-Online verlagert. T-Online kommt damit die Funktion eines weltweiten „Produkthauses“ im Konzern Deutsche Telekom mit innovativer Zielsetzung zu. Das Produkthaus wird von Christopher Schläffer als Group Product & Innovation Officer geführt, der die Funktion des Vorsitzenden des Segmentvorstands T-Online von Timotheus Höttges übernimmt. Das umfasst ebenfalls den Bereich Innovation, der aus dem Bereichsvorstand T-Com herausgelöst wird.



Mit der neuen Führungsstruktur wird eine klare Verantwortlichkeit für alle Sales & Servicethemen in Deutschland realisiert. Es ist nun möglich, den Kunden aus einer Hand zu bedienen, einen integrierten Marktangang zu realisieren und künftig die Kundenperspektive noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

© Deutsche Telekom, 2007
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