Deutsche Telekom beteiligt sich an Femtocell Hersteller Ubiquisys und macht FMC zum Schwerpunktthema bei ihrem CeBIT Auftritt

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Die Venture Capital Tochter der Deutschen Telekom, T-Venture hat heute bekannt gegeben, ein strategisches Investment an dem Femtocell Unternehmen Ubiquisys getätigt zu haben. Gleichzeitig wurden Tests mite dieser Technologie in den Netzen der T-Mobile angekündigt. Erste kommerzielle Markteinführungen sind gegen Ende 2008 geplant. An Ubiquisys hatte sich im Juli 2007 bereits Google beteiligt.

Außerdem wird T-Mobile auf der diesjährigen CeBIT, die morgen ihre Tore öffnet, wird In einem Showcase unter dem Namen "Home Base Station" eine Femtocell vorführen, die sie als "ein Baustein der Zukunft des T-Mobile Netzes" bezeichnet

Konzernschwester T-Systems führt ebenfalls auf der CeBIT den bereits im September vorgestellten Dienst Octopus Mobility Services vor.

Es scheint, als wolle die Deutsche Telekom nach bislang eher zaghaften Versuchen nun doch noch Ernst beim Thema Konvergenz machen.

T-Venture Pressemitteilung:

T-Mobile Venture Fund tätigt strategisches investment in Ubiquisys

Bonn, 3. März 2008

Der T-Mobile Venture Fund hat heute ein strategisches Investment in Ubiquisys, das weltweit führende Unternehmen im Bereich 3G Femtocells, bekanntgegeben. Die bisherigen Investoren sind Google sowie die Erstinvestoren Accel Partners, Atlas Venture und Advent Venture Partners.

Femtocells sind Endgeräte in der Größe eines Taschenbuchs, die mit dem Breitbandanschluss zu Hause verbunden sind. Nutzer von Mobilfunkgeräten profitieren beim Einsatz ihrer bestehenden Mobilfunkgeräte sowohl von der exzellenten Hochgeschwindigkeitsabdeckung über 3G als auch von kostengünstigen Sprach- und Datendiensten zu Hause. Zudem ermöglichen Femtocells den Netzbetreibern die effektivere Bündelung von mobilen Diensten und breitbandigen Diensten im Festnetz. Netzbetreiber können sich vom Wettbewerb differenzieren, indem sie eine neue Generation von mobilen Web 2.0 Anwendungen anbieten, die auf der Präsenzfunktion und der gemeinsamen Nutzung von Daten im Heimnetzwerk basieren.

Das Femtocell von Ubiquisys wird gegenwärtig mit Sony Technium in Massenproduktion hergestellt. Partner von Ubiquisys wie Nokia Siemens Networks und NEC nutzen diese Geräte, um Tests bei Netzbetreibern weltweit durchzuführen, zu denen auch T-Mobile gehört. Dieses strategische Investment unterstützt den Weg bis zu den ersten kommerziellen Markteinführungen, die gegen Ende 2008 erwartet werden.

“Femtocells sind essentiell für die Zukunft der mobilen Welt. Sie lösen das Reichweitenproblem, indem sie die Kosten sowohl für die Netzbetreiber als auch für die Endkunden senken. Femtocells ebnen den Weg für neue mobile Dienste, die das Mobiltelefon ins Zentrum des vernetzten Hauses rücken und den Netzbetreibern verbesserte breitbandige Festnetz- und mobile Bündelangebote ermöglichen.” sagt Axel Kolb, Fund Manager T-Mobile Venture Fund. “Wir haben Ubiquisys als klar führend in diesem Bereich identifiziert, mit einem innovativen Produkt, einer überzeugenden Entwicklungsumgebung und einer einzigartigen Software, um Femtocell-Anwendungen zu ermöglichen.”

“Femtocells verbinden zum ersten Mal nahtlos Mobiltelefone, Heimnetzwerke und
breitbandiges Internet. Sie ermöglichen außerdem Mobilfunkbetreibern eine vollständig neue Methode zur Entwicklung neuer Technologien”, sagt Chris Gilbert, der Vorstandsvorsitzende von Ubiquisys. “Wir sind erfreut, die Unterstützung eines der prominentesten Venture Capital Unternehmen zu haben, das unsere Einschätzung teilt, wie Femtocells das mobile Erlebnis revolutionieren können.”

In Aktion können Sie die Femtocells von Ubiquisys bei der CeBIT in Hannover vom 4. bis 9. März 2008 im T-Mobile Pavillon sehen.
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