2008

Detecon und FMCA präsentieren Studie zur Konvergenz

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Das Beratungsunternehmen Detecon Consulting und die Fixed Mobile Confergence Alliance (FMCA), ein internationaler Veband von Herstellern und Netzbetreibern zur Konvergenz haben eine Studie über die Zukunft von konvergenten Angeboten erstellt. Basierend auf der Erfahrung verschiedener FMCA Mitgliedunternehmen wie BT, Telecom Italia oder der Deutschen Telekom mit verschiedenen Typen der Konvergenz stellen die Autoren von „Road to full convergence“ Empfehlungen für erfolgreiche FMC Strategien auf.

Die Studie kann bei der Detecon oder der FMCA kostenlos bestellt werden
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Vodafone übernimmt Arcor vollständig

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Durch die Übernahme der von Deutscher Bahn und Deutscher Bank gehaltenen 26,4% am Festnetzunternehmen Arcor ist Vodafone nun alleingiger Gesellschafter des Unternehmens. Damit ist der Weg von Vodafone zum Komplettanbieter frei. Bereits jetzt ist vertreiben die beiden Unternehmen Produkte der jeweiligen Konzernschwester. (Update 27.05.2008: Zum Ende des ersten Quartals hatte Vodafone 291.000 DSL Kunden auf Arcor Resale Basis) Doch durch den Zusammenschluß ergeben sich neue Chancen für konvergente Dienste.

Bemerkenswert ist die Tatsache, daß Vodafone vor einigen Jahren versucht hat, Arcor zu verkaufen. Daß dies nicht gelungen ist, hat sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen.


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Infonetics: Weltweit 63,7 Millionen Seamless FMC Nutzer bis 2011

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Das Marktforschungsunternehmen Infonetics veröffentlicht im halbjährlichen Abstand seinen Report zum FMC Markt.




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In der aktuellen Ausgabe von "FMC Equipment, Phones, and Subscribers" prognostiziert das Unternehmen 67,3 Millionen Nutzer von Konvergenzdiensten mit nahtlosem Übergang zwischen Mobilfunk und WLAN. Dieser werde überwiegend über UMS generiert, auch wenn die Nutzerzahl über IMS ebenfalls signifikant steige.

Dabei bezeichnet Infonetics T-Mobile in den USA und Orange in Europa als diejenigen Unternehmen, die den Markt mit UMA Deployments vorantreiben. Dagegen seien in Asien eher IMS basierte Lösungen unter anderem durch NTT DoCoMo und KDDI wahrscheinlich.

Nokia sei mit deutlichem Abstand Marktführer bei den Endgeräten, so Infonetics, gefolgt von HTC und Sony Ericsson.

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Deutsche Telekom beteiligt sich an Femtocell Hersteller Ubiquisys und macht FMC zum Schwerpunktthema bei ihrem CeBIT Auftritt

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Die Venture Capital Tochter der Deutschen Telekom, T-Venture hat heute bekannt gegeben, ein strategisches Investment an dem Femtocell Unternehmen Ubiquisys getätigt zu haben. Gleichzeitig wurden Tests mite dieser Technologie in den Netzen der T-Mobile angekündigt. Erste kommerzielle Markteinführungen sind gegen Ende 2008 geplant. An Ubiquisys hatte sich im Juli 2007 bereits Google beteiligt.

Außerdem wird T-Mobile auf der diesjährigen CeBIT, die morgen ihre Tore öffnet, wird In einem Showcase unter dem Namen "Home Base Station" eine Femtocell vorführen, die sie als "ein Baustein der Zukunft des T-Mobile Netzes" bezeichnet

Konzernschwester T-Systems führt ebenfalls auf der CeBIT den bereits im September vorgestellten Dienst Octopus Mobility Services vor.

Es scheint, als wolle die Deutsche Telekom nach bislang eher zaghaften Versuchen nun doch noch Ernst beim Thema Konvergenz machen.

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UMA Innovation Awards vergeben

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UMA Today hat heute auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona die UMA Innovation Awards vergeben. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb von Dinsten und Geräten, die auf der UMA Technologie basieren.


Preisträger sind folgende Unternehmen:

  • Orange mit 3 Awards in den Kategorien Best Home Zone Service, Best Home Zone Service Marketing/Advertising Program und Most Influential Company
  • Kineto Wireless mit 2 Awards für Best Client Software und Best Infrastructure (UNC Components)
  • RIM: Best Dual-Mode Handset (Smart Phone)
  • Sagem: Best Dual-Mode Handset (Feature Phone)
  • Azimuth: Best Test Platform
  • Ericsson: Best Infrastructure (UNC Solution)
  • Vitendo: Most Creative Use of UMA

Verliehen wurden die Preise am Stand von Orange.
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BT Fusion vor dem Aus?

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BT gilt mit ihrem FMC Dienst Fusion als Vorreiter in Sachen Konvergenz. Doch nun berichtet der Daily Telegraph, daß das Unternehmen die Vermarktung einstelle. Angesichtes der nur 45.000 Fusion Kunden, die seit dem Start in Großbritannien im Sommer 2005 gewonnen worden seien, erscheinen die ursprünglichen Pläne von 1 Mrd. £ Umsatz und Millionen von Kunden als nicht mehr zu erreichen.

ZDNet gegenüber dementierte ein BT Sprecher zwar die Einstellung des Dienstes, bestätigte aber das Zurückfahren der Vermarktung des Privatkundenproduktes. Klein- und Mittelständischen Unternehmen sowie Großkunden soll Fusion aber weiterhin angeboten werden. Im Privatkundensegment gebe es bald ein Blackberry-ähnliches "Next Generation" Gerät mit FMC Funktionen.

Mike Cansfield von Ovum gab als möglichen Grund für den mangelnden Erfolg von Fusion die Tarifgestaltung an. Er vermutet aber, daß BT auf FMC setze, wie u.a. die jüngsten Aktivitäten in Spanien zeigten.
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Arcor stellt zur CeBIT Konvergenzlösung für Geschäftskunden vor

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Eine "nahtlose Integration des Mobilfunks in die virtuelle Telefonanlage" verspricht Arcor mit einer Erweiterung ihres IP-Centrex-Lösung "Arcor-Central Phone".

Wie das Unternehmen anläßlich der CeBIT Preview bekannt gab, soll mit dieser Erweiterung des Geschäftskundenproduktes auch die nahtlose Übergabe zwischen Fest- und Mobilfunknetz ermöglicht werden. Dabei werden die mobilen Anschlüsse von Mitarbeitern in die virtuelle Telefonanlage integriert. So ist es z.B. möglich, daß ein eingehender Anruf gleichzeitig am Festnetztelefon und am Mobilfunkgerät signalisiert wird.

Die Mobilfunkleistung wird dabei von der Konzernschwester Vodafone D2 erbracht.

Der Öffentlichkeit präsentiert wird der Service vom 4. bis zum 9. März auf dem Arcor CeBIT Stand.
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Kann WiMAX der Fixed Mobile Convergence zum Durchbruch verhelfen?

Fixed Mobile Convergence und WiMAX sind beides Hype Themen, die noch auf einen breiten Markterfolg in Deutschland warten.
Von den 5 Unternehmen, die im Dezember 2006 bei der Bundesnetzagentur Lizenzen ersteigerten:
ist mit Ausnahme von DBD und Televersa nicht viel zu vernehmen. Daneben sind noch ein paar Anbieter auf Lizenzfreien Frequenzen (wie z.B. die mvox) aktiv, jedoch meist nur auf lokaler oder regionaler Ebene. Während die WiMAX Technologie in den USA und in Schwellenländern sehr erfolgreich ist, hat Sie in Deutschland bislang nur ein Nischendasein in Regionen mit schlechter DSL-Flächendeckung. In Ballungsräumen dagegen scheint die Konkurrenz von anderen Zugangsmöglichkeiten wie eben DSL, aber auch TV-Kabel und Glasfaser zu stark.

Doch während das WiMAX Angebot bislang auf die stationäre Nutzung abzielte, könnte Mobile WiMAX die Nachfrage anschieben: Intel hat jüngst auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündet bereits ab Mitte 2008 die ersten Laptops mit WiMAX Chipsätzen auszurüsten. Samsung verfügt bereits mit dem Handy SPH-8100 und dem SPH-P9000 über entsprechende Endgeräte, die sowohl in Mobilfunk- als auch in WiMAX Netzen funktionieren. Damit wären auch konvergente Dienste denkbar. Weitere Vorstellungen werden vermutlich zum Mobile World Congress im Februar folgen.

Ob der deutsche Konvergenzmarkt hierdurch tatsächlich einen Schub erhält scheint dennoch fraglich. Zu groß ist der Wettbewerb durch Mobile Broadband (HSPA), als daß sich der Aufbau flächendeckender WiMAX Netze für mobile Nutzung rechnete.

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