2007

Nortel und Qualcomm verkünden erfolgreiche Tests von Konvergenzdiensten mit Seamless Handover

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Der kanadische Systemlieferant Nortel und der amerikanische Chipsatzersteller Qualcomm haben verlautbart, erfolgreich einen Test erfolgreich abgeschlossen zu haben, der die nahtlosen Übergabe von Gesprächen zwischen WLAN und GSM ermöglicht. Dieauf IMS basierenden (IP Media Subsystem) sogenannten VCC (Voice Call Community) Applikationen von Nortel sollen im ersten Quartal 2008 kommerziell verfügbar sein, erste Endgeräte mit dem entsprechenden Chipsatz von Qualcomm im Folgequartal.

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Damit stellen sich die beiden Unternehmen in Konkurrenz zum UMA Standard, der bereits von einigen Anbietern für FMC Dienste eingesetzt wird. Dies sind unter anderem T-Mobile in den USA, BT in Großbritannien, Orange in verschiedenen europäischen Ländern. Im deutschsprachigen Raum ist derzeit allerdings noch kein entsprechendes Angebot verfügbar.

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Speech Design integriert FMC Funktionalität in Siemens Telefonanlagen

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Der Germeringer Anbieter von Unified Messaging und Voicemail Systemen Speech Design hat eine Erweiterungskarte für Siemens Telefonanlagen der Baureihe HiPath 3000 angekündigt. Mit der "Xpressions Compact Voicemail-Karte Release V3" können beliebige Mobiltelefone an die Telefonanlage angebunden werden. Für verschiedene Smartphones auf Symbian oder Blackberry Basis bietet Speech Design zusätzlich Clients an, die die Handhabung der FMC Funktionalität erleichtern sollen.

Das Unternehmen gehört zu den Konvergenz-Pionieren in Deutschland: Bereits im Jahre 2002 belieferte die Tochter Speech Design Carrier System die Deutsche Telekom mit einem konvergenten Voicmail System für deren Active Mobile Dienst. Auf Speech Design Technik bsieren zudem die Octopus Mobility Services der T-Systems.
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Infonetics schätzt den weltweiten Markt für FMC Dienste im Jahr 2010 auf 46 Mrd. US$

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Das amerikanische Marktforschungsinstitut Infonetics Research hat in einem aktueller Report (FMC Equipment, Phones, and Subscribers Market Outlook) den Markt für konvergente Dienste untersucht und kommt dabei zur Prognose, daß sich der Umsatz weltweit in diesem Segment bis 2010 auf 46 Mrd. US$ (entsprechen derzeit 31 Mrd. €) erhöhen werde. Im selben Jahr sollen die Anzahl der Nutzer bei 38 Millionen liegen.

Der wichtigste Anstoß dabei soll durch die UMA (Unlicensed Mobile Access) Technologie kommen Dazu Stéphane Téral, Principal Analyst bei Infonetics: "UMA, which was believed to have short legs just a year ago, is the predominant technology deployed today to implement seamless FMC between wireless LAN and 2G cellular networks. "

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"3" vertreibt in Großbritannien GSM / Skype Telefon

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Der brititsche Tochter des Mobilfunkanbieters "3" verkauft seit Anfang des Monats ein Mobiltelefon, das auch das Telefonieren über den VoIP Dienst Skype unterstützt. Anders als z. B. die Lösung von Fring, die es ermöglicht, auch über WLAN Skype mit dem Mobiltelefon zu nutzen, nutzt das 3 Skypephone ausschließlich GPRS und UMTS als Träger der VoIP Verbindung. Damit handelt es sich nicht um eine FMC Lösung im eigentlichen Sinne. Auch sind Skype Out Telefonate in Mobilfunk- oder Festnetze nicht möglich, da sich 3 vermutlich den eigenen Mobilfunkumsatz kannibalisieren möchte.

Das 3 Skypephone wurde gemeinsam von Skype und 3 basierend auf Qualcomms BREW Plattform entwickelt.

Seit heute ist das Telefon auch in Italien verfügbar, die Schwestergesellschaften in Australien, Hongkong, Schweden, Dänemark und Österreich und Irland sollen folgen. Da 3 in Deutschland nicht aktiv ist, ist die Einführung des 3 Skypefones hier nicht zu erwarten.

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Cisco und Nokia ermöglichen nahtlosen Übergang zwischen WLAN und Mobilfunk

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Zusammen mit Ciscos "Unified Communication Platform" lassen sich einige Dual Mode Geräte betreiben, mit denen dann sowohl im WLAN Netz eines Unternehmens als auch im Mobilfunknetz telefoniert werden kann. Durch eine Reihe von Zertifizierungen hat Cisco die entsprechende Liste von kompatiblen Endgeräten nun erweitert.

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Ciscos Partner Nokia hat derweil eine neue Version seiner Software Intellisync Call Connect for Cisco für verschiedene Business Geräte (E51, E60, E61, E62i und E65) vorgestellt. Damit ist ein nahtloser Übergang zwischen WLAN und Mobilfunk möglich.

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Nun auch Vodafone mit Komplettlösung für Geschäftskunden

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Nur wenige Tage nachdem O2 das Smart-Office-Paket auf den Markt gebracht hat, reagiert der Wettbewerber Vodafone und bringt ein eigenes Bündelprodukt für Geschäftskunden. Auch bei Vodafone werden Mobilfunk-, Festnetz- und DSL-Komponenten in einem Paket gebündelt. Doch Vodafone setzt für den Festnetzteil auf einen ISDN Anschluß, wohingegen O2 hierfür ein GSM Tischtelefon anbietet.

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O2 bringt FMC Lösung für Geschäftskunden auf den Markt

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Nach den gestrigen Ankündigung von Investitionen in Konvergenz schreitet O2 zur Tat und bringt mit dem Smart-Office-Paket ein Produkt für Klein- und Mittelständische Unternehmen auf den Markt, daß Festnetz-, Internet- und Mobilfunkkomponenten bündelt.

Für die Erreichbarkeit im Büro soll dabei ein GSM Tischtelefon sorgen. Die Kunden sollen über eine Multicard auf der selben Rufnummer im Büro und unterwegs erreicht werden können.

Ergänzt wird das Bundle mit einem DSL-Anschluß.
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O2 investiert in Konvergenz

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Bereits vor einigen Tagen kündigte O2 für Deutschland Investitionen von 3,5 Mrd. € an. Damit soll unter anderem "ein starkes Standbein im Markt für konvergente Dienste" etabliert werden, so O2 Deutschland Chef Jamie Smith Basterra.

Anläßlich der SYSTEMS konkretisierte er seine Pläne. Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa-AFX berichten, bekannte Smith Basterra "Wir glauben an integrierte Podukte". Befragungen zufolge hätte eine Mehrheit von Kunden den Wunsch sämtliche Kommunikationsdienste von einem Anbieter zu beziehen. Dem wolle O2 durch Investitionen im Festnetzbereich nachkommen.
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T-Systems möchte "das Handy zum Bürotelefon für unterwegs" machen

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Die T-Systems hat jüngst ihre Strategie für den Konvergenzmarkt und mit Octopus Mobility Services ein FMC Produkt für Geschäftskunden vorgestellt. Damit sollen beliebige Mobiltelefone als Nebenstelle ins Firmennetz eingebunden werden können.

Folgende Features beinhaltet der Dienst:
  • Parallel Ringing
  • One Number Concept
  • One Voicebox
  • Konferenzservice
  • Nahtlose weitergabe von Gesprächen
  • Gesprächsmitschnitte

Octopus Mobile Services basieren auf der Technik der Firma Speech Design, einem Anbieter von Unified Messaging Systemen. Dabei wird eine Hardware Box zwischen ISDN-Anschluß und TK-Anlage geschaltet.

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Yankee Group: Der Hype war verfrüht, doch hat FMC großes Potential die Geschäftskundenmarkt zu erschüttern

FMC Angebote für Geschäftskunden sind in Europa und vor allem in Deutschland rar gesät. Dies belegt nun auch eine Studie der Yankee Group: Nur zwei Pozent aller Europäischen Unternehmen setzen demnach konvergente Dienste ein. Noch schlechter ist die Quote allerdings in Nordamerika.

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Der Grund für diese niedrigen Werte sei der Fokus bei der Vermarktung auf den Kostenaspekt. Daher stuften zwar 29% aller befragten IT entscheider FMC als "nice to have" ein, sähen es aber nicht als zentralen Bestandteil ihrer Planungen. Yankee Group folgert daraus, daß Telcos mehr Wert auf den möglichen Produktivitätszuwachs legen sollten.

Das Fazit, das Brian Kotlyar von der Yankee Group zieht, ist dennoch positiv: Zwar sei der Hype um FMC verfrüht gewesen, doch sei der Tag nicht weit, an dem Konvergenzdienste einen bedeutenden Anteil am Geschäftsundenmarkt inne hätten.

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ecotel möchte als MVNO konvergente Dienste für Geschäftskunden anbieten / Beteiligung am MVNE mvneco

Der Düsseldorfer TK-Anbieter ecotel hat angekündigt als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) mit dem Schwerpunkt Konvergenz in den Markt zu gehen.
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Dazu wurde bereits im April der MVNE (Virtual Mobile Network Enabler) mvneco gegründet, an der ecotel zu 45% beteiligt ist. Dieser verfüge laut ecotel Pressemitteilung über eine vollständige eigene Infrastruktur: "Die mvneco GmbH kann dabei mit ihrer technischen Plattform auf verschiedene Mobilfunk- und Festnetze zugreifen und die Verbindungsdetails jedes einzelnen Anrufs steuern („Call Controll“) [sic], unter anderem auch die Terminierung der Mobilfunkgespräche in andere Netze. Darüber hinaus betreibt die mvneco GmbH zentrale Applikationsplattformen für SMS, Voicemail, MMS, WAP-Portale etc." .

Folgende Konvergenzmerkmale verspricht ecotel:
  • "Eine gemeinsame Mailbox für Festnetz und Mobilfunk,
  • Präsenzmanagementfunktionen zur vollständigen Erreichbarkeit unter einer Rufnummer,
  • kombinierte Sprach- und Datenpakete über Festnetz,
  • die Erstellung einer Rechnung für alle Leistungen sowie
  • ein Ansprechpartner für alle Produkte."
Durch die Übernahme der toBEmobile hat ecotel bereits mit der SUNSIM Prepaidkarte für Urlauber ein Mobilfunk Produkt im Portfolio. Dieses läuft allerdings auf der Plattform des MVNE vistream, einer Materna Tochter.

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eteleon startet FMC Service mit unterbrechungsfreiem Übergang von GSM zu WLAN

Ein Telefon für alle Zwecke, dies ist eines der Versprechen von Fixed Mobile Convergence. Die beiden Dual Phone Versuche T-One und Arcor Twintel wurden dem nur teilweise gerecht und folglich war ihr Erfolg bescheiden. Neben anderen Nachteilen dürften zwei Punkte Kunden vom Kauf abgehalten haben:
  1. Kein attraktives Endgerät im Portfolio
  2. Kein nahtloser Übergang zwischen GSM und WLAN
Erfolgreiche Dienste wie beispielsweise unik von Orange haben diese Nachteile nicht. Doch sie benötigen eine UMA Infrastruktur für das "seamless handover". Vor den notwendigen Investitionen und technischen Herausforderungen sind in Deutschland bislang alle potentiellen Anbieter zurückgeschreckt.
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Einen anderen Weg geht nun die Münchner Firma eteleon. Mit ihrem wiFon Dienst wird der Nutzer in die Lage versetzt, mit einem handelsüblichen (WLAN fähigen) Mobiltelefon sowohl über GSM/UMTS als auch über WLAN zu telefonieren und beim Verlassen des WLAN Empfangsbereiches das Gespräch ohne Unterbrechung fortsetzen zu können.

Möglich wird dies durch einen Client auf dem Handy, der die Steuerung des Gespräches übernimmt und mit dem wiFon Server kommuniziert. In der jüngst angelaufenen offenen öffentlichen Beta Phase bietet eteleon den Dienst in einem Bündel mit dem Nokia E65 und Mobilfunkverträgen von debitel (E-Plus Base oder T-Mobile Mini S) an. Doch laut Aussage von
(CFO der eteleon e-solutions AG) können Client und Dienst bald auch unabhängig vom Mobilfunk Vertrag bestellt werden. Ferner wird wiFon auch mit anderen Telefonen der Nokia E-Serie und WLAN fähigen Windows Mobile Geräten genutzt werden können.

Ein Test, den das Nachrichtenportal teltarif.de durchführte bescheinigt dem wiFon-Dienst eine gute Funktionalität. Bleibt zu hoffen, daß dieser innovative Dienst auf größere Kundenresonanz stößt, als seine Vorgänger von Arcor und der Telekom.

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8,5 Millionen "@home" Kunden in Deutschland

Nachdem heute die Deutschen Telekom ihre Halbjahresergebnisse bekannt gegeben hat, stehen nun aktuelle Vergleichszahlen für Konvergenzdienste der Netzbetreiber zur Verfügung.

Marktführer bei den @home Diensten ist O2 mit Genion (4,1 Millionen Kunden zum 30. Juni 2007), gefolgt von Vodafone Zuhause (2,7) und T-Mobile@home (1,7). E-Plus hat kein vergleichbares Angebot im Portfolio.

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Der Vorsprung von O2 kommt nicht von ungefähr: Zum einen hat das Unternehmen einen Vorsprung von mehreren Jahren gegenüber seinen Wettbewerbern, zum anderen steht Konvergenz im Mittelpunkt der jüngst veröffentlichten Produktstrategie. Dieser zufolge genössen O2 Kunden folgende Konvergenz-Vorteile:
  • "Wettbewerbsfähiges Breitbandangebot
  • Einheitliche S/ML Tariflogik,
  • Eine Rechnung
  • Ein Kundenservice
  • Beratungskompetenz im gesamten Spektrum der Telekommunikation
  • Abgestimmtes Preisschema
  • O2 Family&Office Flatrate
  • Internetzugang
  • Dienste für Mobilfunk und Festnetz (z.B. ComCenter)"
Für andere FMC-Ddienste liegen keine offiziellen Zahlen vor.
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Capgemini: 29% aller deutschen Haushalte an FMC Diensten interessiert

Einer jüngst veröffentlichten Studie von Capgemini Consulting zufolge ist das Interesse von Privatkunden an konvergenten Diensten sehr hoch. So wünschten sich 29% aller Haushalte Festnetz, Internet und Mobilfunk von einem Anbieter. Größter Vorteil sei dabei eine einheitliche Rechnung, die 74% aller Befragten schätzen würden.

Die größte Kompetenz für konvergenze Angebote werde der Deutschen Telekom zugeschrieben.

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Google vor dem Einstieg in den FMC Markt?

Google schon ist bereits seit geraumer Zeit kein kein reiner Suchmaschinenanbieter mehr und schon seit längerem wird dem Unternehmen nachgesagt, Ambitionen auf ein eigenes Mobilfunkangebot zu hegen. In den letzten Wochen jedoch häufen sich die Anzeichen, daß Google es wirklich ernst meint:

Damit scheint Google sich Schritt für Schritt die Bausteine für ein Komplettangebot im Mobilfunk- und Konvergenz-Markt zusammen zu kaufen. Weitere Details könnten im September beim Vortrag von Christopher Sacca (Head of Special Initiatives) auf der Fixed Mobile Convergence Conference in Chicago bekannt werden.

Auswirkungen auf den Deutschen Markt sind allerdings frühestens in einigen Jahren zu erwarten.
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Vodafone will Ericsson IMS-Lösung für konvergente Dienste nutzen

Vodafone Deutschland hat Ericsson im Rahmen ihrer MobilePlus-Strategie als Ausrüster für ein IMS (IP Multimedia Subsystem) ausgewählt. Ziel ist es den Kunden zu ermöglichen Dienste sowohl über Mobilfunk- als auch Festnetztelefon zu nutzen.

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T-Mobile führt UMA basierten Dienst in den USA ein

T-Mobile USA führt nach einer längeren Pilotphase im Raum Seattle ihren FMC Dienst HotSpot@Home landesweit ein.
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Dieser erlaubt es den Kunden zu Hause oder an einen der 8.500 T-Mobile WLAN Hot Spots besonders günstig zu telefonieren. Der der Dienst auf der UMA Technologie beruht, sind auch unterbrechungsfreie Gespräche bei einem Wechel vom WLAN ins Mobilfunknetz und umgekehrt möglich.

Dazu erhält der Kunde ensprechender Router von D-Link (Modell TM-G5240) oder Linksys und hat die Wahl zwischen zwei Handies: Samsung t409 oder Nokia 6086.

Absichten seitens T-Mobile, diesen Dienst auch in Deutschland einzufügen, sind derzeit nicht bekannt.

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ABI Research: Femtocells werden 2010 UMA Konvergenzlösungen überholen

ABI Research hat die Erfolgsaussichten der FMC Technologien Unlimited Licensed Access (UMA) und Femtocells miteinander verglichen und kommt zum Ergebnis, daß letztere ab 2010 die Oberhand gewinnen werden.

Derzeit sei das Wachstum der auf UMA basierende Dual Mode Lösungen noch sehr hoch, insbesondere durch den Wettbewerb von France Telecom, BT und anderen. Auch T-Mobile USA führt derzeit einen solchen Dienst ein. Doch arbeiten andere Carrier intensiv an Femtocell Lösungen, da diese keine besonderen Endgeräte benötigen. Vorangetrieben werde diese Entwicklung vor allem durch die Netzbetreiber Vodafone, SFR, Softbank und Sprint.

Zu beachten ist, daß ABI Research eine weltweite Betrachtung anstellt. Schaut man jedoch auf den deutschen Markt, so stellt man fest, daß hier keine der beiden Technologien im Einsatz ist:
  • Die verfügbaren Dual Mode Produkte unterstützen kein UMA
  • Campuslösungen mit Femtocells sind derzeit mangels nutzbarer eigener Frequenzen nicht zulässig

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IDC nennt Erfolgsfaktoren für erfolgreiche FMC Dienste und prognostiziert ein Marktvolumen von 2,65 Mrd. US$ für Westeuropa im Jahr 2011

Wie das Scheitern von T-One gezeigt, hat tun sich Netzbetreiber teilweise noch schwer FMC Dienste erfolgreich im Markt zu positionieren.

In einer jüngst veröffentlichten Studie (Fixed-Mobile Convergence in Western Europe 2006–2011: Still at the Starting Gate) nennen die Analysten von IDC die Faktoren, die aus ihrer sicht zum Erfolg oder Mißerfolg beitragen: So müsse eine Positionierung als Standalone Produkt muß vermieden und der Dienst in existierende Breitband oder Mobilfunk Dienste integriert werden.

Ferner macht IDC noch Prognosen für die Markentwicklung: Von 2006 bis 2011 steigt das Marktvolumen für FMC Dienste bei einer jährlichen Wachtumsrate von 173% auf 2,65 Mrd. US$ (1,96 Mrd. € ). In diesem Zeitraum ergäben sich Chancen eher bei Privatkunden und KMUs als bei Großunternehmen.Weiter...
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Nokia verbindet Handies der E-Serie mit Cisco Telefonanlagen

Nokia hat eine Zusammenarbeit mit Cisco im FMC Umfeld angekündigt. Nokia’s "Intellisync Call Connect for Cisco" verspricht dabei die eigenen Geräte der E-Serie (z.B. E61i und E65) mit Ciscos Telefonanlagen zu verbinden.«

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Versatel bietet Internet, Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand an / Vertrieb in den E-Plus Shops

Nachdem in den letzte Monaten unter anderem Hansenet, freenet, 1&1 und Arcor ihr Produktportfolio aus Festnetz und Mobilfunk um Mobilfunkleistungen ergänzt haben, ist nun Versatel an der Reihe.

Wie das Unternehmen heute verkündete, wird es ab Sommer diesen Jahres einen eigenen Mobilfunkdienst im E-Plus Netz anbieten.

Im Gegenzug werden Versatel in den E-Plus Shops im Versatel Verbreitungsgebiet vertrieben. Schon länger hatte es Spekulationen gegeben, daß E-Plus DSL anbieten wolle.

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DSL bald auch bei simyo?

Während echte FMC Dienste in Deuschland noch rar gesät sind, häufen nähern sich Festnetz- und Mobilfunkanbieter jedoch vertriebsseitig immer weiter an. Jüngstes Beispiel: Wie das Internetportal teltarif.de berichet, gibt es beim No Frills MVNO simyo ernsthafte Gedankenspiele über ein DSL-Angebot. Laut teltarif.de habe simyo hierzu ein Meinungsforschungsinstitut mit einer Umfrage beauftragt.
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Hat der Telefónica - Telecom Italia Deal Auswirkungen auf den deutschen Markt?

Nachdem eine Gruppe um Telefónica 80% der Pirelli Tochter Olimpia übernommen hat, hat sie hierdurch faktisch auch die Kontrolle über die Telecom Italia übernommen.

Doch welche Folgen hat dies für den deutschen Telekommunikationsmarkt, insbesondere hinsichtlich Fixed-Mobile-Convergence? Telefonica ist unter eigenen Namen und über O2 in Deutschland präsent, Telecom Italia über ihre Tochter Hansenet. In den letzten Tagen hatten beide Unternehmen bereits unabhängig von einer Beteiligung verschiedene Koopertionen vereinbart: Für das Alice Mobilfunk Produkt wird das Netz von O2 genutzt und für Internet Dienste eine strategische Partnerschaft über die Nutzung des DSL Netzes der Telefónica in Deutschland vereinbart. Bei einer Integration der Unternehmen entstünde ein sehr starker Wettbewerber der Deutschen Telekom, der sehr breit im Telekommunikationsmarkt aufgestellt wäre:

  • Telefonica: Wholesale und Großkunden Lösungen
  • O2: Mobilfunk für Privatkunden und KMUs
  • Hansenet: DSL und Telefonie für Privat und Geschäftskunden

Dies würde eine immer stärkere Konzentration des Marktes auf die drei Gruppen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica bedeuten. Sie verfügen über die notwendigen Strukturen um Deutschland massenmarktfähige Konvergenzprodukte vornzubringen.

Allerdings ist noch nicht klar, wie weit die Telecom Italia in den Telefónica Konzern integriert werden soll. Mit der Übernahme von Olimpia besitzt Telefónica zwar durch verschachtelte Beteiligungen die Kontrolle über Telecom Italia, verfügt allerdings nur einen kleinen Kapitalanteil, so daß eine Konsolidierung noch weit entfernt ist. Einer vollständigen Übernahme steht auch die italienische Regierung gegenüber, so daß die Auswirkungen auf den deutschen Markt vorerst gering sein dürften.

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Nun auch Hansenet mit einem Festnetz-Mobilfunk-Internet Bündel

Nachdem in den letzten Wochen Wochen bereits 1&1 und Arcor Quadruple Play Produkte vorgestellt haben, bietet nun auch Hansenet unter ihrer Privatkundenmarke Alice ein eigenes Mobilfunk Produkt an. Der Dienst wird im O2 Netz realisiert.

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Frankreich: Unik gewinnt 100.000 Kunden in den ersten vier Monaten

Während Dual Phone Lösungen sich in Deutschland bislang nicht durchsetzen konnten, und die T-Com ihr T-One Produkt sogar wieder eingestellt hat, sieht die Situation in Frankreich vollkommen anders aus: France Telecom gewann Pyramid Reseaarch zu Folge in den ersten vier Monaten 100.000 Kunden. France Telecom berichtete offiziell zum Jahresende 2006 von 69.000 Kunden. Auch wenn die Gesamtzahl nicht beeindruckend sein mag, so gibt Pyramid zu bedenken, daß dies immerhin 15% aller Orange Neukunden wären und sich die Unik Kunden einen dreifach höheren Traffic brächten Wies ich dies im ARPU bemerkbar mache, verrät Pyramid hier aber nicht.
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Pyramid Research zum Scheitern von T-One: Grundsätzliche Fragen zu FMC

Die Analysten von Pyramid Research stellen in einem aktuellen Artikel vor dem Hintergrund der Einstellung von T-One grundsätzliche Fragen nach den Erfolgsfaktoren von Fixed Mobile Convergence.

Sie stellen das Scheitern von T-One in eine Reihe mit mitterweile eingestellten FMC Diensten wie z.B. Onephone (BT). Insgesamt soll die Akzeptanz für konvergente Dieste erst langsam wachsen: 400.000 FMC Nutzer weltweit entsprächen gerade 3% aller Triple Play Nutzer.

Lt. Pyramid ist für die Akzeptanz neben dem Marketing, der Endgeräteauswahl und dem Diensteangebot vor allem der Preis entscheidend. So kamen Kunden von T-One gerade einmal auf eine Ersparnis von 6-9%, whohingegen Kunden von Vodafone Zuhause DSL Flat signifikant höhere Ersparnis erzielen können.

Pyramid stellt damit aber nicht grundsätzlich den Erfolg von FMC Diensten in Frage. Das Beispiel Orange zeige, daß es auch möglich sei, sich erfolgreich mit FMC zu positionieren.
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BT Corporate Fusion ab dem zweiten Quartal in Deutschland erhältlich

BT hat auf der CeBIT das bereits angekündigte Konvergenz Produkt Corporate Fusion vorgestellt und das zweite Quartal als Einführungstermin genannt. Mit welchem Mobilfunkpartner BT zusammenarbeitet, gab das Unternehmen nicht bekannt. In Spanien wird dies Vodafone sein, wie BT heute bekannt gab.
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Freenet wird Mobilfunkanbieter

Nach der Fusion mit der Mobilcom präsentiert freenet zur CeBIT ein kombiniertes Angebot von DSL, Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand mit gemeinsamer Rechnung.
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Konvergente Dienste, Kundenservice und Netzstrukturen von Vodafone und Arcor

Anläßlich der CeBIT hat der Mobilfunkanbieter Vodafone sein Konvergenz Portfolio erweitert. So wird die Zuhause Produktfamilie um eine Festnetztelefonie Komponente erweitert.

Mit "IP-Phone Professional" soll im dritten Quartal Geschäftskunden VoIP über den PC mit GSM verknüft werden. Features Dual Ringing (d.h. bei einem eingehenden Anruf klingeln sowohl der PC als auch das Handy) und eine gemeinsame Mailbox.

Vodafone CEO Friedrich Joussen zeigt sich mit den bisher erreichten Ergebnissen im Konvergenzbereich zufrieden: "Unsere erfolgreichen Festnetzprodukte nutzen schon mehr als zwei Millionen Kunden. Auf das Jahr hochgerechnet machen wir damit schon 250 Millionen Euro Umsatz. Unser eigenes Angebot aus Sprachprodukten und Vodafone DSL wird perfekt ergänzt durch das Festnetz-Portfolio von Arcor. Vodafone Deutschland und Arcor verkaufen parallel und beide sehr erfolgreich ihre Produkte. Gleichzeitig arbeiten wir an Synergien zwischen Vodafone und Arcor im Bereich Netz, Call Center und Produktentwicklung."

Doch die Konvergenz soll zusammen mit der Konzernschwester Arcor noch vertieft werden. Deren Customer Care, das derzeit noch aufgelagert ist, soll wieder selbst betrieben werden und Synergien im Netzbetrieb genutzt werden. Sogar der Kompletterwerb von Arcor, an der Neben Der Vodafone Group (73,65%) noch die Deutsche Bahn (18,17%) und die Deutsche Bank (8,18%) beteiligt sind.
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Analysys: Unternehmen können durch den Einsatz von Dual Phones 30% ihrer Ausgaben für Sprachkommunikation sparen

Analysys hat sich in einem weiteren aktuellen Report mit Konvergenz Aspekten beschäftigt. Diesmal geht es um den Einsatzu in Unternehmen. Demzufolge fallen 80% der Kosten für Sprachkommunikation auf die Mobilfunknutzung. Demnach vrsuchen sie neue Technologien wie VoIP oder Mobilfunk Gateways einzusetzen, um Einsparungen zu erzielen. Da dieser Verkehr weitgehend an den Netzbetreibern vorbeigeht, sehen die sich mit Einnaheausfällen konfrontiert. Mobilfunkbetreibern empfiehlt Analysys dem der Einführung von Firmen Home-Zones entgegenzuwirken.

Im Jahr 2012, so schätzt Analysys, sind 14% aller Handies, die an Geschäftkunden verkauft werden, Dual Mode fähig. Zu diesem Zeitpunkt werden in Europa 4 Millionen Dual Mode Geräte im Einsatz sein.
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Analysys: Mobilfunkbetreiber sollten Festnetz Breitbanddienste anbieten

Analysys empfiehlt Mobilfunkbetreibern in einer jüngst veröffentlichten Studie das Angebot von DSL oder vergleichbaren Diensten:

  • Mobilfunkbetreiber sehen sich stagnierenden Voice-Umsätzen und der Tatsache konfrontiert, daß sie keine Signifikanten Datenumsätze erzielen können.
  • Eine Möglichkeit zum Umsatzwachstum und zur Kundenbindung ist das Angebot von Festnetz-basierten Breitbanddiensten.
  • Es sind zwar verschiedenste Drahtlose Technologien verfügbar (UMTS, WIMAX etc.), doch derzeit ist erscheint es sinnvoller (zusätzlich) DSL und ähnliche Zugänge anzubieten, auch wenn die Mobilfunkbetreiber sich damit von ihrem Kerngeschäft entfernen.
  • In Abhängigkeit u.a. von der Regulierungssituation, der Vertiebsstärke der Größe des Mobilfunkbetreibers kommen dabei verschiedene Optionen in Betracht, u.a. Resale, Bitstream Access und Local Loop Unbundling (LLUB). So können beispielsweise die LLUB Kosten in einem typischen Markt 30% geringer sein, als jene des Bitstream Access, falls dabei signifikante Marktanteile gewonnen werden. Jedoch sind mit dieser Strategie höhere Investitionen und Risiken verbunden.

Mit diesen Empfehlungen rennt Analysys in Deutschland allerdings offene Türen ein, wie folgende Aufstellung von FMC-NEWS.INFO zeigt:

  • T-Mobile: Mit der Neustrukturierung des Telekom Konzerns ist es zu erwarten, daß Mobilfunk und Festnetz bald "aus einer Hand" vertrieben werden
  • Vodafone: Mit Vofafone Zuhause DSL ist bereits ein DSL Dienst im Portfolio
  • E-Plus: Medienberichten zufolge sind zwar keine eigenen Dienste, jedoch die Vermarkung von DSL Zugängen eines Partners geplant
  • Mobilcom: Es werden bereits seit längerem DSL Anschlüsse von freenet vertrieben. Durch die Verschmelzung beider Unternehmen ist es möglichdies zu konvergenten Diensten auszubauen.
  • Debitel: Hier hat der Kunde sogar die Wahl zwischen einem eigenen DSL Angebot von Debitel und Anschlüssen von Arcor, Hansenet und der T-Com, die über Debitel vertrieben werden.
  • Victorvox / simply: DSL wird über eine Vertriebspartnerschaft mit Arcor angeboten.
  • Talkline: DSL wird über eine Vertriebspartnerschaft mit 1&1 angeboten.


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Handelsblatt: Telekom bestätigt die Einstellung von T-One

Ein Telekom Sprecher hat laut eines Handelsblatt Berichts die Einstellung von T-One bestätigt. Dem Bericht zufolge sei der Grund die niedrige Kundenakzeptanz. Die Nutzerzahl wird dabei mit "mehreren Tausend" angegeben. Netzübergreifende Geräte blieben aber dennoch ein aktuelles Thema bei der Telekom und das Produktangebot werde überarbeitet.

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Siemens stellt FMC Lösung für Unternehmen auf der CeBIT vor

Der Siemens Bereich Enterprise Communications hat zur CeBIT eine FMC Lösung für Unternehmen angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Dual Phone Lösung, die auf dem Firmengelände die Verbindung über Voice over WLAN (VoWLAN) und außerhalb über GSM herstellt.Weiter...
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Quadruple Play bei 1&1 / Bündelprodukt von Arcor

Der Internetprovider 1&1 erweitert sein Tripleplay Angebot 3DSL seit dieser Woche um eine Mobilfunkkomponente und bietet damit als eines der ersten Unternehmen Quadrupleplay an. Das neue Angebot, 4DSL genannt, kombiniert DSL, VoIP, Video On Demand und Mobilfunk jeweils mit einer Flatrate. Als Serviceprovider von Vodafone stellt 1&1 dabei seinen Kunden eine eigene SIM Karte zur Verfügung.

Ebenfalls auf die Mobilfunkleistungen seiner Konzernschwester Vodafone baut das "All Inclusive" Angebot von Arcor auf. Hier werden ISDN-, DSL- und Mobilfunkanschluß gebündelt.
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Vorträge des ITG Fachgruppentreffens zum Thema Fixed Mobile Convergence

Die ITG-Fachgruppe 5.2.4 im VDE hat am 25./26. Januar 2007 ihr 22. Treffen durchgeführt. Thema war Fixed Mobile Convergence.

Auf der Website der Fachgruppe stehen einige interessante Vorträge zum Download bereit. So z.B. die Sicht von Vodafone oder der T-Systems zum Thema .
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Zeitung: T-Com stellt T-One ein

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung heute berichtet, soll die T-Com im Zuge der neuen Strategie des Telekom Chefs René Obermann ihren FMC Dienst T-One einstellen.

Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, dann hätte es die Telekom nicht geschafft, trotz der guten Ausgangslage mit Festnetz-, Mobilfunk- und DSL-Zugängen ein konvergentes Produkt im Markt zu etablieren.
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Niederländische debitel Tochter startet FMC Dienst

Die niederländische Tochter des Serviceproviders debitel hat mit debitel One im Januar ihren FMC Service gestartet. Dabei erhält der Kunde des MVNOs zu einem Mobilfunkdienst einen VoIP Account, den er mit einem WLAN und SIP fähigen Handy nutzen kann. (debitel bietet hierfür u.a. das Nokia N80 an.)

Ob debitel einen solchen Dienst auch für Deutschland plant, war nicht zu erfahren. Weiter...
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simply bündelt eigenen Mobilfunkdienst mit Festnetz und DSL von Arcor

Mit dem Slogan "Mobilfunk, Festnetz und DSL günstig und bequem aus einer Hand" vermarktet der No-Frills Anbieter simply (Drillisch) ein Bündelangebot, dessen Bestandteile neben dem eigenen Mobilfunkdienst ein Festnetz- und DSL-Anschluß von Arcor sind. Der Käufer eines slchen Produktes soll lt. simply Gutschriften von beiden Partnern erhalten.

Eine weitergehende Integration wie gemeinsame Rechnung oder Hotline ist nicht Bestandteil des Angebotes.Weiter...
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2,0 Millionen Vodafone Zuhause Nutzer Ende 2006

Nachdem die T-Mobile ihre Ergebnisse für 2006 veröffentlicht hat, ist nun Vodafone an der Reihe. Deren FMC Produkt Vodafone Zuhause wird zum Stichtag 31.12.2006 von 2,0 Millionen Kunden genutzt. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,8 Millionen im Gesamtjahr.Weiter...
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1,1 Millionen T-Mobile@home Nutzer Ende 2006

Die Deutsche Telekom hat heute Ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2006 teilweise vorab veröffentlicht. Daraus ging u.a. hervor, daß T-Mobile@home, der FMC Dienst der T-Mobile zum 31.12.2006 1,1 Millionen Nutzer hatte.

Informationen zur Nutzung von T-One, dem Konvergenz Angebot der T-Com wurden nicht veröffentlicht. Diese verlor im Jahr 2006 insgesamt 2 Millionen Schmalbandanschlüsse (analog und ISDN). Im selben Zeitraum stieg die Nutzerzahl der T-Mobile Deutschland um 1,8 Millionen.

Diese Zahlen zeigen einen einerseits den Trend zur Substitution des Festnetzes durch den Mobilfunk auf Nachfrageseite, als auch den Versuch der Telekommunikationsunternehmen hierauf mit Konvergenzdiensten zu reagieren.
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BT bringt Corporate Fusion nach Deutschland

BT hat angekündigt, einen Konvergenzdienst für Geschäftskunden in Deutschland einzuführen. Unter dem Namen "Corporate Fusion" soll zur CeBIT 2007 im März eine Lösung vorgestellt werden, die auf einem GSM / WLAN Dual Mode Endgerät basiert. Ob BT - wie beim eigenen Dienst BT Fusion in Großbritannien - auch einen nahtlosen Übergang zwischen den Netzen per UMA Technologe erlaubt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Damit ist BT Vorreiter für Konvergenzdienste im Geschäftskundensegment, denn bislang richten sich die FMC Angebote fast ausschließlich Privatkunden.Weiter...
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Deutsche Telekom plant integrierten Marktangang für T-Com, T-Mobile und der T-Punkt Vertriebsgesellschaft

Die Deutsche Telekom möchte in den Bereichen Vertrieb und Service einen einheitlichen Marktauftritt erzielen. Dies soll durch ein neugeschaffenes "Sales & Service Führungsteam" erreicht werden, das die Aktivitäten über die einzeln Gesellschaften T-Com, T-Mobile und T-Punkt Vertriebsgesellschaft hinweg koordiniert. Dazu sagt Timotheus Höttges, Vorstand T-Com, Sales & Service Deutschland: "Innerhalb von fünf Wochen haben wir eine Struktur geschaffen, die einen einheitlichen und aufeinander abgestimmten Marktauftritt für alle Produkte von T-Com und T-Mobile Deutschland über alle Vertriebskanäle gewährleistet und eine Verbesserung im Kundenservice ermöglicht.“

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FTD: Hansenet ergänzt Festnetzdienste im Mobilfunk

Wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, wird Hansenet nach der Übernahme des Zugangsgeschäfts der AOL Deutschland auch deren Mobilfunkgeschäft fortführen und unter der Marke "Alice" anbieten.

Die Telecom Italia Tochter Hansenet bietet mit Alice bislang in einigen Regionen Deutschland DSL und Telefonanschlüsse an. Das Unternehmen plant zudem einen IPTV Dienst einzuführen. Zusammen mit dem Mobilfunk Anteil wird Hansenet als eines der wenigen Unternehmen in Deutschland fähig zum Quadruple Play.
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Großbritannien: BT-Fusion wird mobil

BT, größter britischer Festnetzanbieter und FMC Pionier, hat ihren bestehenden Konvergenzdienst BT Fusion erweitert. War es bei bislang lediglich möglich, mit einem Mobiltelefon per Bluetooth zu Hause im Festnetz zut telefonieren, bietet BT ihren Kunden nun die Nutzung an den eigenen Openzone WLAN Hotspots in Großbritannien (und Irland?) an.Weiter...
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In-Stat: "Starkes Interesse an Konvergenzdiensten könnte durch mangelnde Endgeräte Verfügbarkeit gebremst werden"

In einer Studie haben die Analysten von In-Stat die Nachfrage nach der Konvergenz von Voice over WLAN (VoWLAN) und Mobilfunk untersucht. Demnach sei diese sehr hoch, insbesondere ein Home Zone Pricing (also niedrige Preise in der Reichweite des eignenen WLAN-Access Points oder eines öffentlichen Hot Spots) würden stark nachgefragt. Doch für diese Dienste würden spezielle Endgeräte benötigt. Durch deren mangelnde Verfügbarkeit könnte die Verbreitung dieser Dienste gebremst werden. Demgegenüber würde die konkurrierende Technologie der Femtocells keine speziellen Endgeräte benötigen. In-Stat fordert von Mobil- und Festnetz-Anbietern die Bildung von Allianzen, um konvergente Dienste und Billing zu ermöglichen.Weiter...
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