Kann WiMAX der Fixed Mobile Convergence zum Durchbruch verhelfen?

Fixed Mobile Convergence und WiMAX sind beides Hype Themen, die noch auf einen breiten Markterfolg in Deutschland warten.
Von den 5 Unternehmen, die im Dezember 2006 bei der Bundesnetzagentur Lizenzen ersteigerten:
ist mit Ausnahme von DBD und Televersa nicht viel zu vernehmen. Daneben sind noch ein paar Anbieter auf Lizenzfreien Frequenzen (wie z.B. die mvox) aktiv, jedoch meist nur auf lokaler oder regionaler Ebene. Während die WiMAX Technologie in den USA und in Schwellenländern sehr erfolgreich ist, hat Sie in Deutschland bislang nur ein Nischendasein in Regionen mit schlechter DSL-Flächendeckung. In Ballungsräumen dagegen scheint die Konkurrenz von anderen Zugangsmöglichkeiten wie eben DSL, aber auch TV-Kabel und Glasfaser zu stark.

Doch während das WiMAX Angebot bislang auf die stationäre Nutzung abzielte, könnte Mobile WiMAX die Nachfrage anschieben: Intel hat jüngst auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündet bereits ab Mitte 2008 die ersten Laptops mit WiMAX Chipsätzen auszurüsten. Samsung verfügt bereits mit dem Handy SPH-8100 und dem SPH-P9000 über entsprechende Endgeräte, die sowohl in Mobilfunk- als auch in WiMAX Netzen funktionieren. Damit wären auch konvergente Dienste denkbar. Weitere Vorstellungen werden vermutlich zum Mobile World Congress im Februar folgen.

Ob der deutsche Konvergenzmarkt hierdurch tatsächlich einen Schub erhält scheint dennoch fraglich. Zu groß ist der Wettbewerb durch Mobile Broadband (HSPA), als daß sich der Aufbau flächendeckender WiMAX Netze für mobile Nutzung rechnete.

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